Guter Messeverlauf –
Optimismus rund um die IFAS
Die 30. IFAS, Fachmesse für Arzt- und Spitalbedarf, war ein Erfolg. Über 400 Aussteller zeigten in den restlos ausgebuchten Messehallen das, wofür die Branche der Medizinaltechnik Weltruf geniesst: Produkte- und Leistungsinnovationen auf High Tech- Niveau. Sie trafen auf über 18'000 TeilnehmerInnen mit hoher Fach- und Entscheidungskompetenz. Es ist dieses Zusammenspiel von Angebots- und Nachfragekompetenz, welche die Stellung der IFAS als Drehscheibe und Fenster der schweizerischen Medizinaltechnik verankert.
Die Medizinaltechnik ist aufgrund ihrer wirtschaftlichen Kraft und der massgebenden Rolle, die sie für die Verbesserung unserer Lebensqualität beiträgt, eine volkswirtschaftliche und gesundheitspolitische Perle und die IFAS alle zwei Jahre ein Katalysator für den Dialog von Leistungserbringen und Nachfragern. Sie trägt damit den auch in diesem Oktober spürbaren hohen Optimismus der Branche mit. Der Besucherzustrom lag, mit Ausnahme des wetterbedingten massiven Rückgangs am Donnerstag, an sämtlichen Messetagen über den Werten der Vorveranstaltung. Trotzdem lag die IFAS 2008 mit 18'132 Teilnehmern, davon 15'373 reine Fachbesucher, leicht über dem Niveau von 2006.
Was Nationalrat Philipp Stähelin für die schweizerische Medizinaltechnikindustrie prophezeite, traf auf der IFAS 2008 vom 28. – 31. Oktober ein: Die Branche blieb von den Turbulenzen an den internationalen Märkten unberührt. Dieser Tenor zog sich auch durch die Kommentare der meisten, mit dem Messeverlauf hochzufriedenen Aussteller. Stellvertretend für den offensichtlichen Optimismus unter den Messeteilnehmern sagte Heinrich Jacobi, Mitglied der Geschäftsleitung Polymed Medical Center und Vizepräsident FASMED Dachverband der Schweizerischen Handels- und Industrievereinigungen der Medizinaltechnik «Die IFAS ist als Plattform der schweizerischen Medizinaltechnikindustrie ein unverzichtbares Marketinginstrument für unsere Branche. Sie führt die richtigen Geschäftspartner, Leistungserbringer und Nachfrager, in hoher Zahl zusammen. Für diese Drehscheibenfunktion der IFAS gibt es keine Alternative». Die wirtschaftliche Kraft der Medizinaltechnikindustrie ist angesichts der zunehmenden Lebenserwartung der Bevölkerung und der überdurchschnittlich hohen Zahl an innovativen Firmen in unserem Land ungebrochen. Die hier ansässigen Unternehmen glänzen Jahr für Jahr mit Zuwachsraten von 7 bis 10 Prozent. Allein 5 Milliarden Franken werden jährlich im Export erwirtschaftet. Die wichtigsten Produktegruppen und –systeme waren auch auf der IFAS vertreten. Es sind die Messebereiche Organisation/Einrichtung, Informatik, Verbrauch, Pflege, Rehabilitation, Diagnostik und Medizintechnik.
Gesundheitspolitischer Dialog rund um die Messe
Die IFAS ist dank ihrer massgebenden Stellung als Schaufenster des Medizinaltechnik-Standortes Schweiz immer auch Stifter und Förderer des Dialogs über gesundheitspolitische Fragen in unserem Land. Im Umfeld der Messe äusserten sich Ständerat Philipp Stähelin und der Präsident des FASMED, Nicolas Markwalder zu Themen der Gesundheitspolitik. Beide sind sich einig, dass eine rein kostenorientierte Gesundheitspolitik eine zu einseitige Betrachtungsweise mit negativen wirtschafts-, finanz- und beschäftigungspolitischen Auswirkungen darstellt. Nicolas Markwalder machte dazu die Feststellung, dass der Anteil der Medizintechnik an den Gesundheitskosten in der Schweiz und weltweit bei maximal 5 Prozent liegt und damit ein untauglicher Ort für grosse Ersparnisse darstellt. Trotzdem und obwohl die Medizintechnik eine volkswirtschaftliche und gesundheitspolitische Perle darstellt, wird die Kostendiskussion auch in Zukunft ein wirtschaftliches und politisches Thema bleiben.
Neu: Verkaufsplattform IFAS Romandie
Die IFAS ist als Plattform von Leistungserbringern und Leistungsträgern seit vielen Jahren auf hohem Niveau erfolgreich. Wenn noch Raum für die Ansprache und das Zusammenführen weiterer Interessenkreise bleibt, dann liegt dieser gemäss einer repräsentativen Umfrage der Agentur CallExpert im französischsprachigen Teil der Schweiz. 84 Prozent aller Ärztinnen, Ärzte und Spitalmitarbeitenden kennen die IFAS. Rund 27 Prozent des Schweizer Medizinmarktes findet in der Westschweiz statt, allerdings liegt der Anteil der BesucherInnen aus der Romandie bei nur gerade neun Prozent. Mit der kostengünstigen dreitägigen Verkaufsplattform im Zwischenjahr, gibt es jetzt eine Gelegenheit, diesen wichtigen Markt - gerade in Zeiten schwachen Wachstums - einfach und direkt vor Ort zu bearbeiten. Die IFAS Romandie findet jeweils im Herbst der ungeraden Jahre statt, das erste Mal vom 28. bis 30 Oktober 2009.
IFAS 2010: Breit verankerte Unterstützung wird erweitert
Die IFAS wird in ihrer massgebenden Stellung als Schaufenster der Medtech-Industrie seit vielen Jahren von den namhaftesten Branchenorganisationen wie FASMED, swissTnet, FMH Services und H+ mitgetragen. In diesen Interessen-Kreis werden für die IFAS 2010 weitere Organisationen eingebunden. Zu ihnen gehören u.a. die Schweizerische Gesellschaft für Allgemeinmedizin SGAM wie auch der Schweizer Berufsverband für Pflegefachfrauen und –männer SBK/ASI. Durch verschiedene Massnahmenpakete, etwa die gemeinsame Messebewerbung bei den Verbandsmitgliedern, wird der Besucherkundenkreis der IFAS ausgeweitet. Zum positiven Messerverlauf der IFAS 2008 sagt Messeleiter Heinz Salzgeber: «Wir erhielten während den vier Messetagen in Zürich rundum hervorragende Rückmeldungen. Besonders auffällig waren die häufig gehörten Voten über die hohe Zahl und die Entscheidungskompetenz der FachbesucherInnen. Es zeigt, dass die IFAS Zürich die richtigen Zielgruppen auf hohem Niveau zusammen führt».